Die wunderbar ständig grüne Insel Irland kann man schon mit dem Auto über Callais in Frankreich erreichen. Aber schneller und bequemer ist der Weg mit dem Flugzeug. Wir hatten es zunächst mit dem Auto versucht, ließen den Plan dann aber fallen, nachdem wir erfuhren, dass eine Übersetzung mit der Fähre unter 250 Euro mit dem Auto nicht zu haben ist. Außerdem fährt man in Irland links, und wir trauten uns das nicht zu. Als wir dann in Irland waren, erkannten wir, dass das Autofahren auf der linken Seite aber das kleinste Problem gewesen wäre. Denn der Verkehr ist ziemlich gering.
Wir flogen also nun von Berlin Tegel aus mit dem Flugzeug bis nach Dublin. Ziemlich spät kamen wir an. Die Dubliner gaben jedoch sehr freundlich und bereitwillig Auskunft; so dass wir schnell ein Hostel fanden: Es lag sehr zentral. Die Preise sind jedoch ziemlich üppig, obwohl es sich dabei um ein Zimmer mit sechs Doppelstockbetten handelte, mit der Toilette über dem Flur, und dem Waschraum am Ende des langen Flurs.
Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns von Dublin und gingen zum großen Busbahnhof im Zentrum, der nur wenige Meter vom Hostel entfernt ist, um mit dem Bus Richtung Wexford in südöstlicher Richtung weiter zu fahren. Ein konkretes Ziel hatten wir noch nicht. Wir wollten aber den Frühling erleben, und das in der Natur. Der Busfahrer empfahl uns aber, etwa zehn Kilometer vor Wexford aus zu steigen. Dort gibt es ein kleines Hostel, direkt in der Natur, zwischen Killmore Quai und Killmore. Der Bus hielt direkt vor dem Eingangstor zum Hof dieses Hostels. Und wir fanden da eine gute Bleibe, relativ preiswert für die zeit unserer Aufenthalts in Irland. Von hier aus eroberten wir uns die Region, die kleine 8 000 Einwohner zählende Stadt Wexford am Meere, die grüne Landschaft mit den gesunden Kühen und Schafen, das Meereskundemuseum. Die Temperaturen wurden immer erträgliche, obwohl es manchmal stürmte. Der Ginster war bereits aufgeblüht, und man konnte des Mittags schon auf einer Bank oder auf einem sonnenwarmen Stein sitzen und sich von der Sonne bescheinen lassen, die herrliche Meeresluft immer in der Nase.